Wiedmann Baustoffe Mini-WM begeistert Schorndorf
Ein Handballfest für mehr als 300 Kinder: Wiedmann Baustoffe Mini-WM begeistert Schorndorf
32 Mannschaften, 32 Nationen, 116 Spiele und drei Sporthallen: Die SG Schorndorf richtete am Samstag, 26. September, die Wiedmann Baustoffe Mini-Weltmeisterschaft des Handballbezirks Rems-Murr-Stuttgart aus. Was als sportliches Großereignis geplant war, wurde zu einem bunten Fest für Kinder, Familien und den gesamten Handballsport.
Schorndorf. Bereits im Frühjahr fiel der Startschuss für ein echtes Mammutprojekt. Die SG Schorndorf wurde gefragt, ob sie erneut die Mini-Weltmeisterschaft ausrichten wolle. Die Antwort war schnell klar: Ja. Von diesem Moment an begannen die Planungen für eines der größten Kinderhandball-Ereignisse der Region.
Das Besondere an der Mini-WM: 32 Vereinsmannschaften treten als 32 Nationen an, angelehnt an die Handball-Weltmeisterschaft der Männer, die Anfang 2027 in Deutschland stattfinden wird. Für den gesamten Handballbezirk Rems-Murr-Stuttgart konnten sich Mannschaften für das Turnier bewerben. Am Ende war das Teilnehmerfeld mit genau 32 Teams komplett.
Ende August wurde es erstmals richtig spannend. Jens Bürkle, Nachwuchsleistungskoordinator des Bundesligisten TVB Stuttgart, nahm in der Porsche-Arena die Auslosung vor und wies den Mannschaften ihre Nationen zu. Vier Wochen später wurde aus vielen Wochen Vorbereitung Wirklichkeit.
Einmarsch der Nationen sorgt für Gänsehaut
Bereits um 8.40 Uhr begann der lange Turniertag mit der Besprechung der Trainerinnen und Trainer. Um 9 Uhr folgte einer der emotionalen Höhepunkte: Bei der großen Eröffnungszeremonie liefen die Mannschaften als ihre jeweiligen Nationen ein – begleitet von Flaggen und den entsprechenden Nationalhymnen.
Auf den Tribünen und dem Spielfeld entstand dabei ein farbenfrohes Bild. Hunderte Kinder in unterschiedlichen Trikots, zahlreiche Fahnen sowie Eltern und Fans machten schon vor dem ersten Anwurf deutlich, dass dieser Tag weit mehr werden sollte als ein gewöhnliches Handballturnier.
Um 10 Uhr begannen schließlich die Spiele.
In acht Vierergruppen wurde zunächst die Vorrunde ausgetragen. Gespielt wurde gleichzeitig auf vier Spielfeldern in drei Hallen. Herzstück der Veranstaltung war die Grauhalde mit zwei Spielfeldern. Hinzu kamen die Max-Planck-Halle und die Philipp-Palm-Halle.
Insgesamt wurden über den Tag verteilt 116 Begegnungen ausgetragen.
Zehn junge Schiedsrichter meistern 116 Spiele
Eine besondere Leistung vollbrachten dabei die jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Zehn Kinder und Jugendliche leiteten die insgesamt 116 Partien. Trotz der Vielzahl an Begegnungen verlief das Turnier ausgesprochen fair. Größere Verletzungen gab es keine.
Auch organisatorisch griff ein Rädchen ins andere. Der ehemalige Bundesliga-Trainer Heiko Burmeistersammelte während des gesamten Tages über eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe die Ergebnisse aus den verschiedenen Hallen. In der Grauhalde konnten die Besucher auf einem großen Bildschirm nahezu live verfolgen, wie die Tabellen und Platzierungen gerade aussahen.
So blieb selbst bei drei gleichzeitig bespielten Sporthallen jederzeit der Überblick erhalten.
Viel mehr als nur Handball
Die Mini-WM sollte ausdrücklich nicht ausschließlich aus Spielen bestehen. Rund um die Begegnungen gab es deshalb zahlreiche Mitmachmöglichkeiten für die teilnehmenden Kinder und auch für deren Geschwister.
Ein besonderes Highlight war das Dosenwerfen des TVB Stuttgart, das von Nachwuchsspielern aus dem Next Generation Performance Center betreut und durchgeführt wurde. Dazu kamen eine Hüpfburg und eine kleine Bewegungs- und Erlebnislandschaft. Zwischen den Spielen konnten die Kinder damit weiter toben, ausprobieren und gemeinsam Zeit verbringen.
Auch für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste war den ganzen Tag über bestens gesorgt.
Möglich wurde die Veranstaltung vor allem durch den großen Einsatz der SG Schorndorf. Mehr als 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren in den Hallen, an den Verkaufsständen, beim Auf- und Abbau und an vielen weiteren Stellen im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom hauptamtlichen Sportpersonal der SG.
Die Gesamtorganisation lag bei René Biler, stellvertretender Geschäftsführer der SG Schorndorf sowie ehrenamtlich als Jugendtrainer und Jugendkoordinator im Handball aktiv. Gemeinsam mit seinen hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen hatte er bereits im Vorfeld zahlreiche Stunden in Planung, Abstimmung und Organisation investiert.
Ein besonderer Dank gilt zudem den Familien Schlechter und Pick, die maßgeblich die Bewirtung stemmten, sowie allen Helfenden, die teilweise über viele Stunden im Einsatz waren.
Wiedmann Baustoffe als starker Partner
Ein besonderer Dank der SG Schorndorf gilt auch Wiedmann Baustoffe, dem Namensgeber und Sponsor der Mini-Weltmeisterschaft. Mit der Unterstützung des Unternehmens konnte die Veranstaltung in dieser Größenordnung umgesetzt und den Kindern ein ganz besonderer Handballtag geboten werden.
Für die SG Schorndorf ist eine solche Partnerschaft ein wichtiger Baustein, um große Nachwuchsveranstaltungen wie die Mini-WM möglich zu machen.
Verantwortliche begrüßen die jungen Handballer
Auch zahlreiche Vertreter der SG und des Handballs ließen es sich nicht nehmen, bei der Mini-WM dabei zu sein. Dr. Matthias Römer von der SG Schorndorf, Bezirksvorsitzender Klaus Pantleon sowie Stephen Meyer, Abteilungsleiter der Handballabteilung, begrüßten gemeinsam die Mannschaften und Gäste bei der Eröffnung.
Danach gehörte der Tag endgültig den Kindern.
Bis in den frühen Abend wurde gespielt, angefeuert, gejubelt und gemeinsam gefeiert. Das große Finale endete gegen 18.30 Uhr.
Den sportlichen Sieg holte sich schließlich Kuwait, vertreten durch Kornwestheim. Auf Platz zwei landete Polen, vertreten durch die SG Schorndorf. Im kleinen Finale sicherte sich die Türkei, vertreten durch Schmiden/Oeffingen, den dritten Platz.
Doch schon lange vor dem Finale war deutlich geworden, dass die Platzierungen an diesem Tag nur eine Nebenrolle spielten.
„Es war keine Meisterschaft – es war ein Fest“
Das Wetter spielte mit, die Stimmung war großartig, die Spiele verliefen fair und die Kinder hatten sichtlich Freude an dem besonderen Format. Viele von ihnen erlebten erstmals einen Einmarsch mit Nationalflagge und Hymne oder spielten vor einer derart großen Kulisse.
Entsprechend groß war auch die Resonanz der Eltern und Besucher. Immer wieder erreichten die Organisatoren Dank und Anerkennung für das, was die SG Schorndorf an diesem Tag auf die Beine gestellt hatte.
Hauptorganisator René Biler zeigte sich am Ende des langen Turniertages stolz und rundum zufrieden.
„Wetter, Stimmung, Menschen – an diesem Tag hat einfach unglaublich viel gepasst. Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Kinder hier spielen, wie die Eltern mitfiebern und wie viele Menschen gemeinsam dafür sorgen, dass so ein Tag funktioniert, dann weiß man, wofür man die ganze Arbeit macht. In so einer Veranstaltung stecken zig Stunden, viele Gedanken und sehr viel Vorbereitung. Umso schöner ist es, wenn am Ende alles zusammenpasst. Für den Handball war dieser Tag einfach eine tolle Werbung.“
Auch Sara Kurth, Kollegin bei der SG Schorndorf und selbst Handballerin, zog ein durchweg positives Fazit:
„Es hat an diesem Tag einfach alles geklappt. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden Vorbereitung, Organisation und Abstimmung dahinterstecken, ist es umso schöner zu sehen, wie viel Freude die Kinder und Familien hatten.“
Für Biler und das gesamte Organisationsteam war deshalb schnell klar: Der große Aufwand hatte sich gelohnt. Die Mini-WM zeigte eindrucksvoll, welche Begeisterung Kinderhandball auslösen kann – und was möglich ist, wenn Hauptamt, Ehrenamt, Vereine, Partner und zahlreiche Helfende gemeinsam an einem Strang ziehen.
Für Biler fasste ein Satz den Tag am besten zusammen:
„Es war keine Meisterschaft – es war ein Fest.“
Die SG Schorndorf bedankt sich bei Wiedmann Baustoffe, allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den hauptamtlichen Mitarbeitenden, den jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie allen Mannschaften, Eltern und Gästen für einen unvergesslichen Handballtag.
Am Ende hatte nicht nur Kuwait gewonnen – sondern vor allem die mehr als 300 Kinder, die diesen Tag zu einem bunten, fröhlichen und unvergesslichen Handballfest gemacht.
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Die Handball-Abteilung bedankt sich herzlich bei allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und die gesamte Organisation dieses grandiosen Events.






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